Endlich erschienen: 100 Frauen schreiben Briefe

Diese Woche war es so weit: Das soziale Gemeinschaftsprojekt „100 Frauen schreiben Briefe an das Leben“ ist als Ebook und Print erschienen!

100 Frauen schreiben Briefe an das Leben - soziales Projekt

Insgesamt 100 Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben gemeinsam dieses ganz besondere Buch veröffentlicht und ich durfte eine von ihnen sein. Alle Altersstufen sind vertreten. Jede Frau hat ihre Geschichte und ihre Erfahrungen, die sie mit anderen teilen möchte…

Das Besondere: Der Erlös geht zu 100 % an ein Frauenhaus in Münster

Weitere Infos …

Meet Jessica!

Memories of your Smile: Jessica. (c) Tamara Leonhard 2018

Memories of your Smile: Jessica.

… ist eine Kurzgeschichte über die Protagonistin meines bald erscheinenden Romans Memories of your Smile: Ein Song für Jessica, die du dir hier kostenlos herunterladen kannst.

Die Geschichte spielt zeitlich vor dem Roman, ist aber in sich abgeschlossen.

Zur Reihe gehört außerdem die ebenfalls kostenlose Kurzgeschichte Memories of your Smile: Tim. Weitere Infos gibt es hier.

Alle drei Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden!
>>>Zum Download

 

Respekt vor dem Leser …?

Was ich jetzt einfach mal loswerden muss …

leser-buchblogger-autoren

Neulich habe ich mich auf der Social Reading Plattform ‚Lovelybooks‘ angemeldet. Noch am selben Tag erhielt ich eine Freundschaftsanfrage von einer mir unbekannten Dame mit der Nachricht:
»Hallo, ich bin auf der Suche nach neuen Lesern.«

Äh, ja. Hallo auch. Sehr subtil … Aber ich bin ja von Haus aus neugierig. Also schaute ich mir an, was die gute Frau denn so schreibt. Wie fast erwartet, hat ihr Buch nichts mit den Genres zu tun, die ich auf ‚Lovelybooks‘ als für mich interessant angegeben hatte.
Hallo Massenmail!

An dieser Stelle mein aufrichtiges Beileid an die vielen lieben und engagierten Buchblogger da draußen, die sich so etwas ständig gefallen lassen müssen!

Aber okay, ich habe mir dennoch den ‚Blick ins Buch‘ beim Online-Händler gegönnt. Und wieder war ich wenig überrascht: Auf einer halben Seite waren mehr Rechtschreibfehler, als für den gesamten Roman akzeptabel gewesen wären.

Dass man auch bei wiederholtem Korrigieren und das mit mehr als dem Vier-Augen-Prinzip wahrscheinlich nie alle Fehler finden wird, ist klar. Dazu ist unser Gehirn einfach zu clever und sieht meist das, was da eigentlich stehen sollte. Aber wenn man die Fehlerzahl auf dieser halben Seite einmal hochrechnet … das ist schon dreist dem Leser gegenüber.

Leider aber kein Einzelfall. Auf der Buchmesse blätterte ich beim Warten auf einen Vortrag in einem Buch und las an irgendeiner Stelle ebenfalls eine halbe Seite. Die Fehler ließen sich leider nicht mehr an einer Hand abzählen …

Man kann nicht alles wissen. Muss man auch nicht. Aber wenn man als Leser den Eindruck bekommt, dem Verfasser war es noch zu viel, sich das Ding am Ende wenigstens einmal durchzulesen, ist das einfach respektlos. Und das färbt dann auf die vielen Autoren ab, die all ihre Ressourcen dafür einsetzen, ein rundum gelungenes Werk auf den Markt zu bringen … Mich ärgert das, und ich finde: zu Recht!

So, und jetzt kann ich nur hoffen, dass sich die Anzahl der Fehler in diesem Beitrag im Rahmen hält 😉

Frankfurter Buchmesse

Am vergangenen Wochenende war ich – wie so viele – auf der Frankfurter Buchmesse . Nicht nur das Wetter war phänomenal – auch das Programm war sehr inspirierend!

Am vergangenen Wochenende war ich – wie so viele – auf der Frankfurter Buchmesse . Nicht nur das Wetter war phänomenal – auch das Programm war sehr inspirierend!

Buchmesse-Frankfurt

Die meiste Zeit habe ich verschiedene Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops besucht. Unter anderem mit Annika Bühnemann, dem Selfpublisher Verband (mit Marcus Johanus & Axel Hollmann von Die SchreibDilettanten) und Liebesromanautorinnen Emily Bold, Samantha J. Green und Sarah Stankewitz.

Aber natürlich waren ein bisschen Stöbern und Sight Seeing auch noch drin! Der „KEIN & ABER“-Turm war besonders kreativ gestaltet und auch für Anglo- und Frankophile war etwas dabei (Gastland war immerhin Frankreich)!

FBM-Buchmesse-Frankfurt-2017

Um es kurz zu machen: Es waren zwei wirklich gelungene Tage!

Verfolgungswahn!

Was macht das eigentlich mit dir, wenn du einen Roman schreibst und dir dabei Menschen ausdenkst – ihnen eine Biographie, Stärken, Schwächen, Hoffnungen und Ängste verleihst? Wenn du dich jeden Tag mit ihnen beschäftigst, sie irgendwann fast besser zu kennen drohst, als dich selbst?

Ich jedenfalls leide langsam unter Verfolgungswahn 😉

Auch wenn ich noch nicht so viele Details über meine Geschichte verraten will, soviel kann ich sagen: Mein männlicher Protagonist heißt Tim. Und kennst du das, wenn du anfängst, dich mit etwas zu beschäftigen, dann ist es plötzlich überall!

Wieso heißt denn mit einem Mal alle Welt Tim?

Ja sogar der öffentliche Nahverkehr in unserer neuen Wahlheimat heißt Tim (Transport Interurbain des Mosellans)!

Tim-protagonist-Liebesroman

Ich bin mir ziemlich sicher, früher hat dieser Name in meinem Leben überhaupt nicht stattgefunden. Außer vielleicht damals in Form von Tim, dem Heimwerkerkönig. Den hab ich immer sehr gerne gesehen und bis heute ist meine automatische Antwort auf einen dämlichen Vorschlag: „Ich glaube nicht, Tim!“. Wobei mir das inzwischen auch seltsam vorkommt, kaum ist es raus.

Welch ein Glück, dass ich „meinen“ Tim ziemlich gut leiden kann. Sonst wäre das alles wohl ziemlich nervig…