Protagonisteninterview mit Jessica

Dieses Interview ist am 13.04.2018 auf der Facebook-Seite von BookMania erschienen und wird hier mit freundlicher Genehmigung als Gastbeitrag von Janine nochmals veröffentlicht:


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Huhu ihr Lieben ?

Heute macht die Blogtour zu Memories of your Smile: Ein Song für Jessica von Tamara Leonhard – Autorin einen Zwischenstop bei uns ?

Wir freuen uns ganz besonders, dass wir ein Exklusivinterview mit Prof. Dr. Jessica Preston für BookMania bekommen haben ?

BookMania:
Hallo und herzlich Willkommen bei uns Jessica! Dürfen wir dir einen Tee anbieten?

Jessica Preston:
Ach, ihr seid ja nett. Gerne! Schwarztee, falls ihr da habt. Mit einem Stück Zucker und einem Schuss Milch bitte. Aber nicht zu lange ziehen lassen und die Milch erst am Ende … – Verzeihung, ihr macht das schon richtig. Tee wäre zauberhaft, danke.

BookMania:
Welche Teesorte ist eigentlich deine Lieblingssorte?

Jessica Preston:
Lady Grey trinke ich besonders gerne. Es ist eine Variante des klassischen Earl Grey, die zusätzlich Zitrusfruchtschalen und Kornblumen enthält. Schmeckt sehr raffiniert.

BookMania:
Wie geht es dir und deiner Familie?

Jessica Preston:
Gut, vielen Dank. Meine Eltern sind glücklicherweise noch sehr fit und gesund, auch wenn sie die Reise nach Deutschland nicht mehr oft auf sich nehmen. Ich besuche sie dafür regelmäßig zuhause in England. Und mein Bruder … wie sagt man? Unkraut vergeht nicht! Er ist frech wie immer. Und seine Tochter wächst, als ob man sie dafür bezahlen würde! Emily ist jetzt acht Jahre alt und ein wahrer Schatz.

BookMania:
Würdest du uns erzählen, wie Tim es geschafft hat, dass du dich in ihn verliebst?

Jessica Preston:
Huch, das ist aber ein sehr persönliches Interview! Ehm … na ja … also … Tim ist ein toller Mensch. Er ist so positiv und unbekümmert. Seine Lebensfreude ist einfach ansteckend. Es tut gut, ihn um sich zu haben. Manchmal kann er einen natürlich auch in den Wahnsinn treiben, wenn seine chaotische, sprunghafte Seite durchkommt, und er wieder irgendetwas macht, ohne vorher lange darüber nachzudenken. Aber so ist er eben und es ist auch schön, dass er sich dieses Sorglose bewahrt. Er ist ja nicht oberflächlich, sondern im Gegensatz sehr fürsorglich. Trotz all seiner Faxen kann man sich auch wirklich gut mit ihm unterhalten. Ich schätze seinen Scharfsinn, seinen Humor und dass er meine Marotten versteht.

BookMania:
Hättest du dir je gedacht, dass es so kommen könnte, als du ihn eingestellt hast?

Jessica Preston:
Auf keinen Fall! Mir war zwar von Anfang an klar, dass wir menschlich harmonieren, aber meine große Sorge war eben, er würde den Job nicht wirklich ernst nehmen. Dass er klug ist und wir uns gut verstehen würden, hatte ich jedoch gleich im Gefühl. Bloß habe ich nicht kommen sehen, in was für eine persönliche Richtung das gehen würde. Ich meine, natürlich ist mir aufgefallen, dass er ein sehr attraktiver Mann ist. Aber eben auch ein sehr junger Mann. Außerdem habe ich Arbeit und Privatleben die letzten Jahre aus Prinzip getrennt.

BookMania:
Was hast du empfunden, als du Memories of your Smile das erste Mal gehört hast?

Jessica Preston:
Das Lied war das Erste, was ich musikalisch von Tim gehört habe. Der Bedeutung des Songs war ich mir nicht bewusst, aber ich hatte trotzdem eine Gänsehaut. Mir war ja klar, dass er einigermaßen singen und Gitarre spielen kann, sonst hätte ihn diese Band während seines Auslandsaufenthalts nicht als Support Act engagiert. Aber ich hatte nicht erwartet, dass er so unglaublich gut ist! Tim hat eine ganz besondere Stimmfarbe und er hat das Talent, einen wirklich zu berühren.

BookMania:
Du lebst ja jetzt schon länger in Berlin, vermisst du deine Heimat manchmal?

Jessica Preston:
Natürlich! Ich bin durch meine deutsche Oma zwar auch mit der deutschen Sprache und Kultur aufgewachsen, aber das war natürlich etwas weniger prägend. Ich muss sagen, dass ich nach zehn Jahren schon oft auch auf Deutsch denke und sogar träume. Aber das ist eben nur ein Teil meiner Identität. Wir Briten sind schon ein recht spezielles Volk und das wird man auch niemals aus mir heraus bekommen. Probleme lösen wir bei einer Tasse Tee, Gefühle binden wir nicht jedem auf die Nase und ordentliches Fluchen ist bei uns genauso Volkssport wie höfliches Schlangestehen. Außerdem haben wir eben unseren ganz eigenen Humor. Ich fühle mich zwar wohl hier in Berlin, aber wenn ich nach Hause fliege, habe ich doch noch ein bisschen mehr das Gefühl, unter meinesgleichen zu sein.

BookMania:
Achja, du bist ja Queen Fan, welcher Song ist denn dein absoluter Lieblingssong?

Jessica Preston:
Oh Dear … Wie soll man denn da einen auswählen? Bohemian Rhapsody ist ein Meisterwerk, ich denke, da gibt es keine zwei Meinungen. Aber One vision höre ich auch sehr gerne. Der Song ist doch heute noch genauso aktuell wie vor über dreißig Jahren! Too much love will kill you ist auch toll, obwohl der Text eher bedrückend ist. Oh, und kennt ihr I’m going slightly mad? Ihr müsst euch das Video dazu ansehen. Herrlich verrückt!

BookMania:
Denkst du, dass Tamara Leonhard an eine Fortsetzung eurer Geschichte denkt?

Jessica Preston:
Ach, wer weiß schon, was der wieder im Kopf herumschwirrt! Ich möchte keine Gerüchte verbreiten, aber ich habe mitbekommen, wie sie sich auffällig lange mit meiner ehemaligen Assistentin Nina unterhalten hat. Vielleicht planen die etwas, wer weiß.

BookMania:
Vielen herzlichen Dank, dass du heute bei uns warst und dir die Zeit für unsere Fragen genommen hast. Wir hoffen, es hat dir bei uns gefallen und freuen uns sehr, dass wir dich einmal bei uns vorstellen durften!

Jessica Preston:
Ich danke euch! Der Tee war übrigens köstlich. Und viel Erfolg und Freude weiterhin mit eurem Blog.


Vielen Dank an das liebe BookMania-Team für diesen Beitrag. Ihr findet die Mädels auf folgenden Seiten:

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Die kostenlose Kurzgeschichte über Jessica findet ihr übrigens >>HIER.